Gemeinde Waldorf

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Waldorfer HofWaldorf liegt innerhalb der Verbandsgemeinde Bad Breisig (Landkreis Ahrweiler) im Norden von Rheinland-Pfalz. Die Nähe zur A61 sowie zu den Städten Bonn und Koblenz kennzeichnen die verkehrsgünstige Lage des Ortes.

Die Gemeindefläche umfasst 760 ha. Derzeit wohnen in Waldorf 950 Menschen. Bemerkenswert, und im weitem Umkreis einmalig, ist die Fülle an Streuobstwiesen, deren Früchte zu einigen regionalen Produkten verarbeitet werden. Besonders zu erwähnen: Appeltrank (Apfelwein) und Mobbes (eine Art Sirup, der in einem aufwändigen Verfahren in einem Kupferkessel aus dem Saft bestimmter Birnen- und Apfelsorten gekocht wird). Dieses Produkt gab den Waldorfern auch ihren Spitznamen: die Mobbesköpp.

Auswärtige Besucher sind immer wieder begeistert von der Vielzahl der gepflegten Fachwerkhäuser im Ortskern.

Ein Besuch von Waldorf und ein Rundgang durch das Dorf lohnt sich immer.


Wappenbeschreibung gemäß der Angabe des Landeshauptarchivs Koblenz vom 16.12.1987:

Wappen

"Schild durch einen blauen Wellenstabbalken geteilt, oben in Gold ein schwarzer, rotbewehrter, schreitender Wolf, einen schräg links gestellten roten Bischofsstab tragen; unten gespalten, vorne in Silber ein schwarzes, durchgehendes Kreuz; hinten von Silber und Rot zwölffach geständert."


Zur Erläuterung: die obere Hälfte symbolisiert die Attribute des hl. Remaklus. Der teilende Wellenbalken soll den Vinxtbach, die alte Territorial- und Sprachgrenze zwischen Unter- und Obergermanien versinnbildlichen. Der untere Teil weist auf die "alten" Herrschaftsverhältnisse hin: Waldorf gehörte zum kurkölnischen Amt Andernach (durchgehendes schwarzes Kreuz auf silbernen Grund) und die Herren Walpot von Bassenheim zu Bornheim hatten als Lehen von Stablo die Erbvogtei inne (rot-silber zwölffach geständertes Kreuz) und übten auch das Kollationsrecht an der Pfarrkirche (St. Remaklus) zu Waldorf aus.